Überblick der Gesundheitsthemen

GESUNDHEIT IST DAS HÖCHSTE GUT – IN JEDEM ALTER

Krankheiten beeinträchtigen die Lebensqualität. Sie können vorrübergehend sein oder chronisch werden und die Lebensfreude mehr oder weniger stark einschränken. Erkrankt unser vierbeiniger Hausgenosse, kann das nicht nur für ihn selbst, sondern auch für seine zweibeinigen Rudelmitglieder sehr belastend sein und unter Umständen erhebliche Tierarztkosten verursachen.

Die Ursachen für die Entstehung der verschiedenen möglichen Erkrankungen sind vielfältig. Oft sind sie bekannt und man kann durch entsprechende vorbeugende Maßnahmen das Risiko für das Auftreten einer Krankheit erheblich reduzieren oder sogar verhindern, dass sie überhaupt entsteht und viele Erkrankungen lassen sich gut behandeln.

In manchen Fällen kann man aber leider auch durch noch so umsichtiges und vorausschauendes Verhalten die Gesundheit nicht erhalten. Ein langes Leben ohne jegliche Form einer Erkrankung kann keinem Lebewesen auf diesem Planeten garantiert werden. Das gilt für Hunde genauso wie für Menschen.

Hier möchten wir Ihnen Informationen geben, die für Sie als Retrieverbesitzer von Interesse sein könnten. Diese Auflistung kann aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und ersetzt auch nicht die Beratung durch einen fachkundigen Tierarzt.

INFEKTIONSKRANKHEITEN

Zwingerhusten

Erkrankung der oberen Atemwege, die sich durch lautes, würgendes Husten äußert, dass nicht ständig auftreten muss. Impfungen gegen die Haupterreger sind möglich.

Staupe

Hoch ansteckende Infektionskrankheit mit unterschiedlichen Symptomen, wie z. B. Erbrechen, Durchfall, Augen- und Nasenausfluss, gegen die eine Impfung schützt.

Parvovirose

Weltweit verbreitete Viruserkrankung, die blutige Magen- und Darmentzündungen hervorruft und die besonders bei ungeimpften Welpen oft tödlich verläuft.

Leptospirose

Meldepflichtige auch auf den Menschen übertragbare Zoonose, die in verschiedenen Formen auftreten kann. Impfungen sollten in jährlichen Abständen erfolgen.

Parasitäre und bakterielle Krankheiten

Durch Zecken oder Stechmücken können Krankheiten, die nicht in Deutschland, aber in tropischen oder Mittelmeerländer vorkommen, auf den Hund übertragen werden.

Borreliose

Hunde und Menschen können – auch in Deutschland – durch Zecken mit Borrelien infiziert werden. Nur ein sehr kleiner Anteil der infizierten Hunde erkrankt.

Anaplasmose

Die Übertragung von Anaplasmen durch Zecken ist möglich, bleibt aber meist lebenslang symptomlos. Eine Erkrankung entwickelt sich nur in sehr wenigen Fällen.

Gras- oder Herbstmilben

Verursachen vorrangig bei jungen Hunden und Welpen, aber auch beim Menschen starken Juckreiz mit Quaddelbildung, übertragen aber keine Krankheiten.

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ERKRANKUNGEN DER INNEREN ORGANE

Herzerkrankungen

Treten beim Retriever sehr selten auf. Spezialisierte Tierärzte können evtl. Auffälligkeiten bei einer routinemäßigen Kontrolle der Herzgeräusche abklären.

Megaoesophagus

Die selten vorkommende Erweiterung der Speiseröhre kann Folge einer Erkrankung oder angeboren sein. Die Diagnosestellung erfolgt durch eine Röntgenaufnahme.

Krebserkrankungen

Die unkontrollierte Vermehrung von Zellen tritt bei Säugetieren häufig im fortgeschrittenen Alter auf und kann auch beim Hund im gesamten Körper vorkommen.

Epilepsie

Spontane Krampfanfälle unterschiedlicher Intensität können auch aufgrund von Krankheiten, Tumoren, Kopfverletzungen oder Stoffwechselstörungen auftreten.

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PUBERTÄT UND KASTRATION

Sexualität der Hündin

Das erstmalige Auftreten der Läufigkeit markiert den Eintritt der Geschlechtsreife. Der Läufigkeitszyklus kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Pyometra

Die eitrige Gebärmutterentzündung wird durch Keime ausgelöst, die während oder kurz nach der Läufigkeit in den Uterus der Hündin eindringen können.

Kastration der Hündin

Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke mittels einer Operation mit großem Bauchschnitt, möglichen Nebenwirkungen und weitreichenden Folgen.

Sexualität des Rüden

Das Heben eines Hinterbeines beim Absetzen von Urin ist kein sicheres Zeichen für den Eintritt der Fortpflanzungsfähigkeit und den Abschluss der Pubertät.

Kastration des Rüden

Entfernung der Hoden mit erheblichem Einfluss auf den gesamten Körper. Erziehungsprobleme und Verhaltensauffälligkeiten lassen sich dadurch nicht beheben.

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WELPENGESUNDHEIT

Bewegung beim Welpen

Viel hilft viel ist nicht immer richtig – schon gar nicht wenn es um das richtige Maß an Bewegung beim Retriever vor seinem ersten Geburtstag geht.

Impfung beim Welpen

Der Schutz vor verschiedenen möglichen Infektionskrankheiten, von denen manche auch tödlich verlaufen können, ist für den Welpen unerlässlich.

Parasiten bei Welpen

Lästige Schmarotzer können ein bedeutsames Risiko für die Gesundheit des Welpen darstellen und sollten deshalb unbedingt zielgerichtet bekämpft werden.

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WEITERE GESUNDHEITSTHEMEN

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