Ausstellungen bieten für Menschen, die sich für die Anschaffung eines Retrievers interessieren oder die sich grundsätzlich über die verschiedenen Retrieverrassen informieren und die Hunde einmal hautnah und „in natura“ erleben möchten, eine ideale Möglichkeit, mit Haltern und Züchtern der verschiedenen Retrieverrassen in Kontakt zu kommen.
Zuschauer sind bei Ausstellungen zu jeder Zeit willkommen. Sofern Sie schon einen Hund besitzen und diesen mitnehmen möchten, bringen Sie bitte den Impfpass Ihres Vierbeiners mit. Auf dem Ausstellungsgelände dürfen sich nur Hunde befinden, für die gültige Impfungen nachgewiesen werden können.
Seit rund 150 Jahren gibt es Hundeausstellungen, wie wir sie heute kennen, in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern. Damals wie heute erfüllen Hundeschauen wichtige Funktionen in der Welt der Kynologie.
Auch viele Hundesportgruppen, Rettungshundestaffeln und andere Organisationen des Gebrauchshundewesens nutzen besonders die großen internationalen Schauen, um in einem Rahmenprogramm ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen und um damit zu zeigen, dass die züchterischen Bemühungen den Gebrauch von Hunden und nicht nur ihr Äußeres im Auge haben. Daneben laden oft diverse Verkaufsstände mit allerlei Produkten "rund um den Hund" zum Shopping ein.
Wenn Sie mehr über die Welt der Hundeschauen erfahren und vielleicht Ihren eigenen Hund auf einer Ausstellung präsentieren wollen, dann lesen Sie bitte unsere Ausstellungsordnung.
Grundsätzlich werden Hundeausstellungen für alle Hunderassen nach den gleichen organisatorischen Grundsätzen durchgeführt. Die Rahmenbedingungen für die Organisation dieser Veranstaltungen setzt der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) für alle Hunderassen in seiner Ausstellungsordnung.
Rassespezifische Details zur Organisation werden in den Ausstellungsordnungen der jeweiligen Rassehundezuchtvereine festgelegt.
Die Hunde werden bei Ausstellungen durch Zuchtrichter, die für die jeweilige Rasse nach festgelegten Regularien ausgebildet wurden, nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilt. Die Grundlage für die Bewertungen der Hunde bietet der Rassestandard, der für jede Hunderasse von der „Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.)“ festgesetzt wird.
Um das Exterieur und das Gangwerk des Hundes beurteilen zu können, muss der Hund im Ausstellungsring eine Weile still stehen, sich vom Richter abtasten und sein Gebiss kontrollieren lassen und nach einem vorgegebenen Schema angeleint neben seinem Hundeführer im Trab laufen. Auch dabei ggf. festzustellende Wesensmängel des Hundes fließen in die Beurteilung mit ein.
Neben der für jeden Hund vergebenen Formwertnote, wird auch eine Platzierung der Hunde vorgenommen, bei der die vier besten Hunde der jeweiligen Klasse besonders herausgestellt werden.
Um eine Vergleichbarkeit in der körperlichen Entwicklung herzustellen, erfolgt das Richten der zu einer Ausstellung gemeldeten Hunde in folgenden Klassen, denen die Hunde vorrangig nach ihrem Alter zugeordnet werden. Darüber hinaus werden aber auch Klassen für solche Hunde gebildet, die bereits eine bestimmte Qualifikation mitbringen.
KLASSENEINTEILUNG MIT ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN
Hundeausstellungen sind zumeist öffentliche Veranstaltungen, auf denen Besucher jederzeit willkommen sind. Wenn Sie bereits Hundebesitzer sind und ihren vierbeinigen Freund mitnehmen möchten, nehmen Sie bitte dem Impfausweis Ihres Hundes mit. Auf dem Ausstellungsgelände dürfen sich nur Hunde aufhalten, deren gültiger Impfstatus überprüft wurde, auch wenn diese selbst nicht ausgestellt werden.
Eine Ausstellung bietet nicht nur die Möglichkeit, schöne Hunde zu sehen. Man kann sich als Zuschauer einen guten Überblick über die Eigenschaften einer Hunderasse verschaffen, wenn man deren Vertreter in größerer Zahl ‚in natura‘ beobachten kann. Darüber hinaus erhält man durch Gespräche mit den dort anwesenden Retrieverbesitzern interessante und wichtige Informationen.
Hier können Sie sich über die demnächst geplanten Retriever-Ausstellungen in Ihrer Region informieren.