An dieser Stelle finden Sie wichtige Mitteilungen des Vorstands sowie Pläne und Ideen des Vorstands, die zur Diskussion gestellt werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Gedanken zu evtl. vorhandenen Vorschlägen zukommen ließen. Bitte richten Sie Ihre Kommentare bzw. Vorschläge an die Geschäftsstelle.

Der DRC-Vorstand


Termine für die kommenden Sitzungen des erweiterten Vorstands

Folgende Sitzungstermine sind geplant:

12./13. März 2016

05./06. November 2016

11./12. März 2017

DRC-Geschäftsstelle, 10. November 2015

 

Verfahren zur ED-Begutachtung

Aus den in der Ausgabe 2/2016 der Clubzeitschrift veröffentlichten Ausführungen der seit Oktober 2015 für den DRC tätigen HD/ED-Gutachterin, Frau Prof. Meyer-Lindenberg, geht hervor, dass die Einstufung als „ED-Grenzfall“ in solchen Fällen vorgenommen wird, in denen eine eindeutige Einstufung in „ED-frei“ bzw. „ED-Grad 1“ aufgrund der eingereichten Röntgenaufnahmen nicht zweifelsfrei möglich ist. Zur Klärung der Frage, ob und in welchem Ausmaß die auf den Röntgenaufnahmen beobachteten Unschärfen bzw. Überlagerungen, die zur Einstufung als „ED-Grenzfall“ geführt haben, für die Retriever klinische Relevanz haben und daher züchterisch beachtet werden müssen, wurde vom engeren Vorstand beschlossen, den betroffenen Hundebesitzern die Möglichkeit zu geben, für ihren Hund eine weitere Röntgenaufnahme in einer über die bereits vorgelegten Aufnahmen hinausgehenden mediolateralen Lagerung (etwa 120-130°) zur kostenfreien erneuten Begutachtung einzureichen. Betroffene Hundebesitzer erhalten dazu eine schriftliche Mitteilung mit weiteren Erläuterungen und einem Hinweis, dass die für die Anfertigung der dritten Aufnahme(n) entstehenden Kosten auf Antrag durch die DRC-Geschäftsstelle erstattet werden können.

Sollte die Auswertung ergeben, dass das Ellenbogengelenk tatsächlich frei von ED ist, so wird der Befund auf „ED-frei“ korrigiert. Sollte sich dagegen die zunächst vermutete, krankhafte Abweichung bestätigen, so bleibt die Eintragung „ED-Grenzfall“ für diese Hunde bestehen.

Für Hunde, die auch nach der 3. Aufnahme weiterhin mit „Grenzfall“ befundet werden, besteht die Möglichkeit, eine anonymisierte CT-Aufnahme auf Kosten des DRC anfertigen zu lassen. Die Auswertung der anonymen Aufnahmen wird ebenfalls durch Frau Prof. Meyer-Lindenberg durchgeführt und dient der Ursachenklärung der Grenzfälle. Die Kosten hierfür übernimmt ebenfalls der DRC auf Antrag. Die Ergebnisse werden nicht veröffentlicht.

Mit der Auszahlung des Betrages wird die Bitte an den Hundehalter gerichtet, nach einem Zeitraum von einem und von fünf Jahren nach der Begutachtung einen Fragebogen auszufüllen, in dem eventuell aufgetretene Lahmheiten oder tierärztliche Behandlungen der Vordergliedmaßen des betreffenden Hundes abgefragt werden.

Abweichend von den bisherigen Lagerungsempfehlungen für ED-Aufnahmen (veröffentlicht auf der Homepage der GRSK) haben sich die Gutachter der drei Retriever-Zuchtvereine darauf geeinigt, dass zukünftig zwei Röntgenaufnahmen für jedes Gelenk eingereicht werden können (eine in craniocaudaler gestreckter Lagerung und eine in mediolateraler gebeugter Lagerung (im Gegensatz zu den bisherigen Empfehlungen von 40 Grad jetzt jedoch mit etwa 90°)).

Alternativ können im DRC darüber hinaus für die Auswertung drei Aufnahmen je Ellenbogengelenk (eine in craniocaudaler gestreckter Lagerung, eine zweite in mediolateraler gebeugter Lagerung (etwa 40-70°) und eine zusätzliche dritte Aufnahme in mediolateraler gestreckter Lagerung (etwa 120-130°)) eingereicht werden.

Ausführungen zu den neuen Lagerungempfehlungen von Frau Prof. Meyer-Lindenberg finden Sie hier. Weitere Texte folgen, bitte gedulden.

Eine entsprechende Mitteilung mit den neuen Lagerungsempfehlungen geht den in der Geschäftsstelle hinterlegten Welpenkäufern der ab dem Zeitraum vom 01.01.2015 geborenen Welpen zu.